So gewinnen Sie mit Achtsamkeit! 

Achtsamkeit – was ist das überhaupt? Wenn Sie sich das schon mal gefragt haben sind Sie bereits einen Schritt weiter als die meisten Menschen. Achtsamkeit ist nicht gleich Aufmerksamkeit, auch wenn zwischen beiden eine enge Verwandtschaft besteht. Daher ist die Verwechslungsgefahr durchaus vorhanden. Aufmerksame Menschen, so viel steht fest, tun sich leichter damit, achtsamen Umgang mit sich selbst und ihrer Umgebung zu pflegen.

Für viele unserer Mitmenschen bedeutet Achtsamkeit immer noch irgendwas esoterisches. Ursprünglich kommt die Achtsamkeit aus dem Buddhismus. Man kann ihr also durchaus Spiritualismus zuordnen. Achtsamkeit hat längst auch den Weg in die Wissenschaft angetreten. Dort wird sie definiert als die intensive Aufmerksamkeit, die wir auf die Gegenwart richten, uns also ganz auf das hier und jetzt fokussieren. Wichtig dabei ist, dies auf eine offene und akzeptierende Weise zu tun. Es findet keine Bewertung statt. Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung des aktuell Erlebten mit allem, was dazugehört: Gedanken und Emotionen, körperliche Vorgänge, die durch Sinneseindrücke entstehen und alles andere, was Sie um sich herum wahrnehmen. Um die Wichtigkeit der wertfreien Beobachtung und Akzeptanz dessen, was ist, noch einmal zu betonen: Es geht nicht darum, aus den Momenten der Achtsamkeit irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen, weil das sofort wieder das Bewusstsein und -machen verdrängt und somit die Achtsamkeit unterbricht. Beim achtsamen Erleben konzentrieren wir uns ausschließlich auf die Wahrnehmung – ohne einzuordnen, ohne zu kategorisieren, ohne Einteilung in gut oder schlecht. Wenn es Ihnen wichtig ist, Resultate aus Ihrer Achtsamkeit zu gewinnen, dann machen Sie das zu einem späteren Zeitpunkt. Und auch dieser spätere Zeitpunkt ist dann wieder nur unter Achtsamkeitsgesichtspunkten sinnstiftend und zielführend.  Achtsamkeit ist der Ursprung von allem.

Klingt für Sie immer noch nach Esoterik? Dann versuchen Sie doch einfach mal, Ihre Umgebung zu beobachten, wenn Sie beispielsweise in einem Café sitzen. Die Menschen um sie herum, die Bedienung, die Atmosphäre, die Geräusche, das Wetter – alles hat einen Einfluss auf Sie. Es ist gar nicht so leicht, alles, was um Sie herum und mit Ihnen geschieht, einfach nur zu akzeptieren ohne jegliche Bewertung. „Die Kellnerin sieht süß aus“. „Der Mann am Nebentisch ist viel zu fett. Kein Wunder, Sahnetorte und Latte Macchiato.“ „Gott was sind die Blagen der jungen Mutter laut. Kann die nicht mal was für deren Erziehung tun?“ „Was trägt die denn für Klamotten?“ (Schickimicki oder Hippie, entsprechend Ihrem Fokus). Glaubenssätze und Programmierungen eben.

Und auch das kennen Sie ganz sicher: Sie haben sich ein neues Auto zugelegt, sagen wir eines in gelber Farbe. Ab jetzt fällt Ihnen auf, wie viele gelbe KFZ plötzlich auf den Straßen fahren. Haben sich jetzt auf einmal so viele ein gelbes Auto gekauft? Waren Sie womöglich Trendsetter?wink Natürlich nicht. Es ist nur Ihr Fokus, der sich wie von Geisterhand auf gelbe Fahrzeuge richtet. Schon mal einen Ohrwurm gehabt und ihn Minuten-, Stunden- oder gar Tagelang nicht losgeworden? Ich kann Ihnen sagen, wie Sie den nervenden Song ins Nirwana schicken – Achtsamkeit.

Achtsamkeit steigert Ihr Selbstbewusstsein, denn durch Achtsamkeit lernen Sie nicht nur Ihre Umgebung, sondern vor allem auch sich selbst, Ihre Gefühle und Gedanken besser kennen.

Wie können wir von Achtsamkeit profitieren? Ein verstärktes Selbstbewusstsein, das Wissen um die eigenen Stärken (und Schwächen) und effizienteres Lernen sind bei weitem nicht die einzigen Vorteile, die ein achtsames Leben mit sich bringt. In Zeiten globaler Veränderungen auf politischer, gesellschaftlicher, klimatischer und Umweltbelastender Ebenen wird es für uns alle immer schwieriger, Stabilität, Sicherheit und Orientierung zu gewinnen. Fest steht, dass wir diese grundlegenden Bedürfnisse durch äußere Einflüsse nicht mehr erhalten. Demnach bleibt nur der Fokus auf uns selbst. Innere Sicherheit und Stabilität, eine bessere psychische Gesundheit und eine höhere Resilienz bilden nur einige der zahlreichen Ergebnisse ab, die wir durch Achtsamkeit zur Steigerung unserer Lebensqualität erreichen können.

  • Bessere psychische Gesundheit:

Forscher der Uni Gießen haben herausgefunden, dass Achtsamkeit die Menschen signifikant psychisch stabiler macht. Selbst bei depressiven Menschen kann Achtsamkeit einen gewissen Schutz vor Rückfällen bieten. Dies ist schon nachgewiesen; hier fehlen nur noch Langzeitstudien.

  • Erhöhte Stressresistenz, verstärkte Resilienz

Achtsamkeit hilft Ihnen, Stress besser zu managen. Wenn Sie Ihren Fokus z. B. auf den Auslöser der aktuellen Stresssituation legen und hinterfragen, wird Ihnen in der Regel schnell bewusst, dass das Problem deutlich kleiner ist als uns unsere Gedanken weismachen wollen. Alleine dadurch reduziert sich schon der angespannte Zustand. Angst ist ein von den Eliten gewollter Effekt um die Menschen in einer Starre zu halten. Glaubenssätze und Programmierungen, die uns unser Leben lang eingeimpft wurden, spielen dabei eine große Rolle. Aktuell beim Corona-Virus gut zu beobachten. Hamsterkäufe, Absagungen von Veranstaltungen, Grenzschließungen und die Aufforderung, zuhause zu bleiben sind klassische Reaktionen. Glaube wenig, hinterfrage alles und denke selbst ist ein gutes Mittel. Oder, wie Daniele Ganser zu sagen pflegt: „Glaube nicht alles, was Du denkst.“

  • Positivere Gedanken

Wo wir gerade dabei sind: wir sind tatsächlich in der Lage, unsere Gedanken zu steuern. Nicht den ersten Gedanken, der oft willkürlich entsteht. Alles darauf folgende können wir (sehr einfach) beeinflussen. Es liegt an uns, wie viel Raum zur Entfaltung wir diesem ersten Gedanken geben. Wir können uns das vorstellen wie eine Reihe aus Dominosteinen. Kippt der erste fällt auch definitiv der zweite. Der wiederum stößt den dritten an usw. Es liegt nur an uns, ob wir etwas zwischen die Steine halten, um die Kettenreaktion zu unterbinden. Am Anfang fallen vielleicht noch zehn Steine um. Mit jeder Achtsamkeitsübung werden wir es schaffen, früher einzugreifen. Es ist ausschließlich eine Frage des Fokus. Und genau dieser Fokus bestimmt über unseren Zustand. Negative Gedanken erzeugen negative Reaktionen – positive Gedanken erzeugen positive Reaktionen. Es ist wirklich so einfach.

  • Konzentration und Aufgeschlossenheit

Belinda Ivanovski und Gin Malhi, zwei australische Forscher, haben in einer Studie herausgefunden, dass Achtsamkeitstraining zu deutlich mehr Empathie, Konzentration und Offenheit führt. Gerade in zwischenmenschlichen Beziehungen sind diese Faktoren unentbehrliche Heilsbringer. Sie fördern nicht nur den gegenseitigen Respekt, sondern auch, sich einander ehrlich wertzuschätzen. Das durch Achtsamkeit geförderte Verständnis füreinander belebt nicht nur die Beziehung. Es sorgt auch für ein eigenes gutes Gefühl und damit zu einer Steigerung der Lebensqualität. Welche Achtsamkeitsübungen für Sie die geeigneten sind erfahren Sie in meinen Coachings und Trainings.

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