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10.01.2019

Führung und die Folgen - Teil I

Zeiten ändern sich. Märkte ändern sich. Menschen ändern sich. Anforderungen ändern sich.
Und wir? Wie bereit sind wir, uns als Führungskräfte an die sich stetig verändernden Bedingungen anzupassen? Wie viel Bereitschaft bringen wir mit, uns selbst zu ändern?
Die Geschichte der Erde zeigt, dass viele Lebensformen, die zum Teil Millionen von Jahren existiert haben, heute ausgestorben sind. Wann immer man versucht hat, diesen Ereignissen auf den Grund zu gehen, erhielten wir am Ende immer dieselbe Erkenntnis: Die Lebensform, die sich am besten ihrer Umgebung anpassen konnte, war überlebensfähig.
Übertragen in die heutige schnelllebige Zeit heßt das für uns, dass sich diejenigen behaupten, die sich mit den ständig wechselnden Herausforderungen intensiv auseinandersetzen und diese in ihre Entwicklung integrieren.
Nicht mehr die Großen schlucken die Kleinen, sondern die Schnellen schnappen die Langsamen.
Aber Vorsicht. Hier gilt es, die Geschwindigkeit genau abzuwägen, damit der Tross folgen kann.
Es ist heute von entscheidender Bedeutung, die gesamte Belegschaft in die Prozesse mit einzubeziehen. Der Spagat, die Bedürfnisse der Mitarbeiter mit den Zielen des Unternehmens zu komplementieren, ist heute riesengroß geworden und stellt enorme Anforderungen an die Führungskraft.
Was also tun? Eine unaufhaltsame Spezialisierung in fast allen Bereichen gekoppelt mit täglichen Informationslawinen macht es jeder Führungskraft unmöglich, sich alleine das notwendige Fachwissen anzueignen, um die immer dramatischer werdenden ökologischen und ökonomischen Herausforderungen zu meistern. Niemand kann so viel Wissen erlangen und schon gar nicht alle Perspektiven berücksichtigen. Dazu braucht es die richtigen und entsprechend befähigten Mitarbeiter. Die Aufgabe eines Leaders ist lediglich, die Mitarbeiterkompetenzen zu erkennen und entsprechend einzusetzen.
Führung oder Leadership?
Da taucht zunächst die Frage auf: Benötigen Mitarbeiter eine Orientierung oder sollen sie reine Befehlsempfänger sein?
In der klassischen Führung wird hierarchisch durchgereicht, wie die Unternehmensziele erreicht werden sollen. (Meist) Alibimäßig werden die Mitarbeiter aufgefordert, eigene Ideen einzubringen, die dann in den seltensten Fällen Berücksichtigung finden, geschweige denn umgesetzt oder auch nur verfolgt werden. Leadership hingegen hat Follower, die aus Überzeugung handeln, weil sie
a) loyal sind
und
b) motiviert sind
Diese Mitarbeiter besitzen in der Regel Werte, die mit denen des Unternehmens kompatibel und im besten Fall übereinstimmend sind. Es ist also von großer Wichtigkeit, ein Unternehmensleitbild zu haben, dem alle Mitarbeiter folgen und deren Werte sie selbst in sich tragen, damit diese im Verhalten auch nach außen sichtbar werden.
Angenommen, Sie haben die für Ihr Unternehmen richtigen Mitarbeiter gefunden ist es jetzt eine Frage der Führungskompetenzen:

1. Selbstmanagement
2. Projektmanagement
3. Mitarbeiterführung
4. Konzeptorientierung
5. Anpassungsfähigkeit


Selbstmanagement

Integrität - Sie leben einen ehrlichen, fairen und moralischen Umgang mit allen, unabhängig von der Hierarchiestufe. Ihr Auftreten ist integer und Ihre Taten entsprechen Ihren Worten. Bedenken Sie: die schlimmsten Konsequenzen folgen auf Inkonsequenz! Wenn Sie sich Ihrer eigenen Identität bewusst sind und stets Ihren Werten folgen wird Integrität zu einem Automatismus.
Kontinuität - Sie (er)kennen Ihre Stärken und die Ihrer Mitarbeiter. Setzen Sie diese Stärken gezielt ein und erweitern Sie sie kontinuierlich. Das schafft Nachhaltigkeit, bereitet viel mehr Freude und bringt definitiv mehr Erfolge, als an den Schwächen zu "arbeiten". Und es kann Sie und Ihre Mitarbeiter zu Experten machen.
Kommunikationsfähigkeit - Klarheit: Machen Sie es Ihrem Gesprächspartner so schwer wie möglich, Sie misszuverstehen. Eine präzise Ausdrucksweise und die Fähigkeit, auch komplizierte Sachverhalte verständlich darzulegen gibt Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, Ihnen leicht zu folgen, denn das schafft Vertrauen. So ermächtigen Sie Ihre Mitarbeiter, deren eigenes und das Wohl der Company immer im Blickpunkt zu behalten.
Resilienz - Psychische Belastungen auszuhalten und schwierige Lebenssituationen zu meistern ist beim Leadership unabdingbar. Und das sollten Sie auch vorleben. Anderen zu zeigen, wie gut Sie mit Druck und Stress umgehen können und sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen bestärkt sie darin, Ihnen (beinahe) bedingungslos zu folgen. Denn es beinhaltet ebenso, Probleme zu erkennen, zu analysieren und zu lösen. Dabei schätzen Sie die Wichtigkeit jedes mal neu ein und präsentieren unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten, die Sie anschließend erneut analysieren und bewerten.


Lesen Sie nächste Woche an dieser Stelle, wie Sie die weiteren Punkte am besten mit Ihrer Position vereinbaren können oder abonnieren Sie meinen Newsletter und erhalten automatisch alle weiteren Informationen.

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