Was ist Coaching?

Coaching ist ein interaktiver und personenorientierter Begleitungsprozess.

„Interaktiv“ bedeutet, dass im Coaching keine Therapie mit dem Klienten stattfindet, sondern dass Coach und Klient zu gleichen Teilen gefordert sind und auf „Augenhöhe“ zusammenarbeiten. Ein Gleichgewicht der Beziehung ist zwingend erforderlich. Coach und Klient stehen in gegenseitiger Verantwortung zueinander.

Coaching ist ein individueller Prozess und richtet sich nach den aktuellen Herausforderungen des Klienten. Als Prozessbegleiter ist der Coach kein Besserwisser, sondern unterstützt den Klienten, eigene und für sich beste Lösungen zu finden. Coaching ist immer lösungsorientiert, verfolgt ein zuvor vom Klienten festgelegtes Ziel und ist auf eine bewusste Selbstentwicklung ausgerichtet.

Ein Coaching ist nur möglich, wenn der Klient offen und bereit für Selbstreflektion ist. Coaching basiert auf dem vertrauensvollen Austausch zwischen Coach und Klient. Nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, kann das Coaching Ergebnisse bringen.

Das Ziel, die Selbstwahrnehmung des Klienten zu fördern, d.h. alte Glaubenssätze und Programmierungen zu markieren und gegebenenfalls abzubauen, neue Perspektiven zu erkennen und in der Folge neue Handlungsmöglichkeiten zu besitzen, ist mit jedem Klienten erreichbar.

Coaching findet in der Regel über einen längeren Zeitraum in immer größer werdenden Abständen statt, damit es seine nachhaltige Wirkung entfalten kann. Es muss immer das Ziel eines Coaches sein, sich so bald wie möglich überflüssig zu machen. Somit ist ein (gutes) Coaching immer auch zeitlich überschaubar.


Woran erkennen Sie einen guten Coach?

 

Erfolgreiches Coaching wird erfüllt durch Menschen mit psychologischem (und betriebswirtschaftlichem) Hintergrund sowie praktischer Erfahrung bezüglich der Anliegen des oder der Coachees. Sie sind in der Lage, sich ein fundiertes Bild der Situation zu machen und den Klienten qualifiziert beraten zu können.

Der Coach fördert den Klienten in seiner Unabhängigkeit. Coaching zielt immer auf eine Entwicklung und/oder Flexibilisierung der Handlungsfähigkeiten des Klienten. Die anwendungsbezogene Bewusstseinskontrolle ist dabei die wichtigste Komponente.

Der Coach ist "Steuermann“, ein objektiver Resonanzgeber und Widerpart. Er wird dem Klienten niemals seine eigenen Wertvorstellungen aufdrängen. Im besten Fall führt das Steuern dazu, dass der Klient seine eigenen Wertvorstellungen immer wieder hinterfragt und sie entweder ändert oder bestätigt. Je achtsamer er mit sich selbst umgeht, umso achtsamer wird er auch im Umgang mit anderen.

Ein Coaching kann nur unter vorher geklärten Vereinbarungen funktionieren, die vom Klienten verstanden und als sinnvoll akzeptiert werden. Ein solcher „psychologischer Vertrag“ zementiert die ideologische Orientierung (Coach und Coachee sollten bezüglich ihrer ideologischen Ausrichtung „zusammenpassen“), die Feedbackfähigkeit des Klienten, die Bereitwilligkeit zum ernsthaften Beleuchten der eigenen Werte, die Dimension des Problembewusstseins, die Ansprüche, Prämissen, Bedenken, die Gesamtdauer und ereichbare Ziele, Vorgehensweisen und verwendete Verfahren, die Intensität der gewünschten Veränderung, Limits und „Tabuzonen“ uvm.


Waldbaden

Shinrin Yoku stammt aus Japan und wurde dort 1982 erstmals eingesetzt. Dies eher aus Intuition als aus wissentschaftlichen Erkenntnissen heraus. Shinrin Yoku ist genau das, was es bedeutet: "Baden" im Wald - nicht im Wasser. Kein Wunder, verbrachten wir Menschen doch die meiste Zeit der Evolution in der freien Natur. Die Zeit, die wir in Städten und Häusern verbracht haben, ist daran gemessen sehr gering. Betrachten wir jedoch die Zeit, in der Städte entstanden sind, ist der Anteil, den wir nicht in der Natur verbringen, extrem hoch. Das führt zu überproportional steigenden stressbedingten Krankheiten. Wir sind anfälliger geworden, weil wir permanent überreizt und überfordert werden. Burnout ist heute schon fast Bestandteil unserer täglichen Kommunikation.

Seit 15 Jahren entdecken Wissenschaftler und Mediziner die positiven Auswirkungen eines Aufenthaltes im Wald. Empirische Ergebnisse wie die Steigerung der Aktivität des Immunsystems und des Parasympathikus sowie die Senkung des Blutdrucks bei deutlicher Abnahme der Stresshormone zeigen die Kraft der Natur. Am wichtigsten halte ich aber die Nachhaltigkeit dieser Art meines Coachings, die bei ausschließlich allen Klienten von einer Woche bis zu mehreren Monaten bestätigt wird. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Coachees sich für eben diese Vorgehensweise entscheiden.




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